Newsletter Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt
- B.I.E.N - Austria

> Newsletter April 2010 - 7.

Einige Links zu Artikeln, die sich mit den Miss- und Zuständen in der Arbeitswelt und den davon ganz, teil- oder zeitweise Ausge-schlossenen befassen und von Peter Gach in diversen Medien gefunden wurden. -
Hier mit inhaltlichen Kurzangaben:

•  Soziale Gerechtigkeit - Die Mittelschicht betrügt sich selbst .

Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
- http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,687760,00.html

•  Diskussion um Langzeitarbeitslose .

„Die Menschen wollen gerne arbeiten, sie wollen in der großen Mehrheit auch gerne Arbeitsgelegenheiten bei uns machen. Für alle diese Menschen können wir gar keine Arbeitsgelegenheiten anbieten. Es gibt nicht genügend Arbeitsplätze im gemeinnützigen Bereich, und die lassen sich auch nicht beliebig vermehren.“ - http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,e6ylgjj5938abnm5~cm.asp

•  Soziale Hängematte hängt an dünnen Fäden .

Acht Beispiele von "Sozialmissbrauch" nennt ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. doch d ie schwarze Anklage hält einer genauen Überprüfung nicht stand - http://derstandard.at/1267743626853/Soziale-Haengematte-haengt-an-duennen-Faeden

•  Frigga Haug: Die Vier-in-Einem-Perspektive .

Verteilung von Erwerbsarbeit, Familienarbeit, Gemeinwesensarbeit und Entwicklungschancen. Dieser Beitrag liefert den Zusammenhang, der in dieser Bündelung wahrhaft kritisch, ja revolutionär ist - http://www.vier-in-einem.de/

•  Die Zukunft der Arbeit – weniger Wochenstunden dafür mehr Lebensjahre

Die Zukunft der Arbeit könne man nicht ohne die Sicherung der Sozialsysteme diskutierten: "Man kann nicht teilzeitkrank oder teilzeit-arbeitslos sein", als Hinweis auf die Diskrepanz bei der Finanzierung der Sozialsysteme, die lediglich auf das Erwerbseinkommen abstellen - http://derstandard.at/1269449528160/Neue-Arbeitswelt-Menschen-werden-laenger-arbeiten-muessen

•  Gleichheit ist Glück - Plädoyer gegen Ungleichmacherei .

In reichen Ländern haben individuelle Einkommenssteigerungen weniger Relevanz als die Verteilung des Reichtums. "Gesundheitliche und soziale Probleme kommen signifikant häufiger in Ländern vor, in denen die Einkommensschere weit geöffnet ist" , http://derstandard.at/1269448828194/Plaedoyer-gegen-Ungleichmacherei

•  Wohlstand ohne Wachstum .

Ökonomen und Politiker predigen immer wieder, die Wirtschaft muss wachsen, wachsen, wachsen. Doch manche Firmenchefs verweigern sich dem Wachstumsdiktat: "Wir haben eine optimale Größe - http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,684482,00.html

•  Hartz-IV ist keineswegs "anstrengungsloser Wohlstand" .

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat in einer Studie deutlich gemacht, dass Westerwelle gekonnt provokant eine Scheindebatte losgetreten hat. Das Problem sind nicht die arbeitsunwilligen Hartz-IV-Empfänger, sondern die fehlenden Jobs. - http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32199/1.html

•  Als das Rote Wien auch wirklich rot war

Von der sozialdemokratischen Steuerpolitik waren v.a. diejenigen betroffen, die sich den Besuch von Nachtlokalen, Bars, Bordellen, Kabaretts, Pferderennen und Boxkämpfen leisten konnten, die ein Auto besaßen, sich Rennpferde hielten und in Luxuswohnungen lebten – kurz, das wohlhabende Bürgertum und die Neureichen. - www.dasrotewien.at

 

 

 

 

 

37_7/
April 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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